Der Kreis Troppau

Im Nordosten Sudetenschlesiens liegt an der Grenze zu Oberschlesien die Stadt TROPPAU, deren Anfänge bereits in das zwölfte Jahrhundert zurückreichen und die sich im Laufe des späten Mittelalters zur Haupt- und Residenzstadt des gleichnamigen Fürstentums entwickelte.
Troppau, die ehemalige österr. Hauptstadt des Kronlandes Schlesien, wurde am 26.12.1195 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Seit den schlesischen Kriegen zwischen Preußen und Österreich und der Teilung Schlesiens als Ergebnis des Friedensvertrages von Breslau 1742 blieb Troppau als politisches und kulturelles Zentrum unter der Herrschaft Maria Theresias österreichisch.
Durch den Friedensvertrag von St.Germain 1919 wurde Schlesien mit Troppau tschechoslowakisches Staatsgebiet. Gegen den Willen seiner Bevölkerung wurde Schlesien mit Mähren 1928 vereinigt und Troppau verlor, vor allem nach der Vertreibung der deutschen Bevölkerung in den Jahren 1945/46 ständig an Bedeutung zugunsten der aufstrebenden Industriemetropole Mähr-Ostrau.
Die Einwohnerzahl von Troppau betrug im Jahre 1939 mit Glischwitz, Jaktar und Katharein 47.535.
In Troppau findet der Besucher viele denkwürdige Gebäude. Ein Wahrzeichen ist das Rathaus am Oberring, Schmetterhaus genannt, mit dem 72 m hohen Stadtturm aus dem Jahre 1618. Die Deutschordenskirche, ein gotischer Backsteinbau (jetzt Bischofskirche der Diözese Opava), die Minoritenkirche (13. Jahrhundert) mit der Gruft und Begräbnisstätte der schlesischen Przemysliden sowie des Klosters, in dessen Gebäude der Fürstenkongress von 1820 tagte. Weit über die Landesgrenze hinaus erfreute sich das Schlesische Landesmuseum (1881) eines vorzüglichen Rufes. Die Geschichte des Stadttheaters geht auf das Jahr 1750 zurück.
Bedeutend war das Schulwesen, erstmals 1372 erwähnt.
In letzter Zeit ist die Gründung der Schlesischen UNI beachtlich. In der Nähe Troppaus befinden sich die Schlösser Grätz und Krawarn. Die Industrie war ausgeprägt in den Zweigen der Textilindustrie, Metallindustrie (Nähmaschinenfabrik), Nahrungsmittelindustrie (Kanditen, Liköre, Bierbrauerei), Holzindustrie (Möbelfabrik), Erzeugung chemischer und pharmazeutischer Artikel, Buchdruckereien.
Am 9.9.1962 übernahm Franz Josef II und Fürst und zu Liechtenstein, Herzog von Troppau und Jägerndorf die Schirmherrschaft über die Troppauer.
Seit 350 Jahren führt das Fürstentum das Troppauer Wappenschild in den Fürstentums Wappen; dies zeigt die Verbundenheit der fürstlichen Familie mit Troppau.

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